Webshop voor reisgidsen & landkaarten
Betaal veilig via uw eigen bankomgeving.
Goede handzame wandelgids met duidelijke kaarten en informatieve tekst.
Es gibt zwei markierte Hauptrouten, die von Wien nach Mariazell führen. Während die Via Sacra vorwiegend in Tälern entlang der traditionellen Routen verläuft, wandern Sie am Wiener Wallfahrerweg mitten durch den Wienerwald und die Wiener Alpen. Es gibt mehrere Verzweigungen, bei denen ein Wechsel von der einen Wegvariante zur anderen möglich ist. Einerseits ist es daher unbedingt notwendig, dass Sie sich bereits im Vorhinein Ihre Wegstrecke grob überlegen, andererseits ist es damit möglich, sich die Strecke nach den eigenen Interessen und Wegbeschaffenheiten einzuteilen. Beide Strecken weisen eine Länge von 110-130 Kilometern auf, knapp 4.000 Höhenmeter müssen auf der Gesamtstrecke bewältigt werden.
Da weite Strecken der Via Sacra entlang asphaltierter Radwege geführt werden, verlaufen fast 48 % der gesamten Wegstrecke auf Hartbelag. Wenn Ihre Füße asphaltresistent sind, winkt zur Belohnung der Besuch vieler kultureller Kleinode. Grundsätzlich empfehlen wir, unbedingt eine zusätzliche Nacht in oder kurz vor Mariazell einzuplanen, so dass Ihnen genug Zeit bleibt, Ihre Ankunft in Mariazell zu genießen und auch mit der Seele anzukommen. Während unserer Wanderung auf der Strecke haben wir zu viele Pilger kennen gelernt, die bereits während der Wanderung der letzten Etappe bereuen, die Rückfahrt von Mariazell am späten Nachmittag schon gebucht zu haben und so neben der Wanderhektik kaum oder gar keine Zeit für eine Pause oder besinnliche Stunde in der Basilika bleibt. Wer sich die Zeit für 5 Wandertage gönnt, sollte sich unbedingt auch die Zeit für einen Belohnungstag nehmen.
Nach Heiligenkreuz führen am ersten Tag sowohl die Startetappe der Via Sacra, die an der Gemeindegrenze Maria Enzersdorf/Hinterbrühl beginnt, als auch der Wiener Wallfahrerweg, der von Wien Rodaun oder Perchtolsdorf startet. Diese Etappe 1 weist eine ungefähre Weglänge von 16 Kilometern auf, und kann daher auch mit einer Anreise am selben Tag kombiniert werden. Da die Übernachtungsmöglichkeiten im Stift beschränkt sind, ist auch das Übernachten in den Dörfern davor bzw. kurz danach in Mayerling, Alland oder mit zwei weiteren Gehstunden in Holzschlag oder am Peilstein durchaus überlegenswert.
Die Etappe 2 führt den Wanderer, der von Heiligenkreuz auf der Via Sacra startet, entweder auf 28 Kilometern über den Wallfahrtsort Klein-Mariazell nach Kaumberg. Diese weite Strecke lässt sich leichter bewältigen, indem man entweder am Vortag erst hinter Heiligenkreuz übernachtet, oder den fünf Kilometer kürzeren, aber fast vollständig asphaltierten Talweg über Altenmarkt an der Triesting wählt.
Auf der Etappe 3 gehen Sie zunächst 280 Höhenmeter hinauf zur Araburg. Kurz hinter der Araburg müssen Sie sich entscheiden, ob Sie den Kaumberg besteigen und damit die weitere Strecke bis Mariazell am Wiener Wallfahrerweg zurücklegen wollen, oder ob Sie der Via Sacra folgen wollen. Die Pilger des heiligen Weges geniessen eine wundervolle Wiesenwanderung am langgezogenen Bergrücken, ehe es bergab nach Hainfeld geht. Der Rest der insgesamt 21 Kilometer langen Strecke bis nach St. Veit ist beinahe eben, aber dafür asphaltiert.
Die Etappe 4 führt Sie von Traisen nach Türnitz. Der beschriebene Weg kürzt die Talvariante über den Rücken des hohen Staffs und den Rücken des Vorderebens ab, in 12 km und mit 600 Anstiegshöhenmetern erreichen Sie Lilienfeld. Die weitere Strecke verläuft danach großteils auf dem asphaltierten Radweg im Tal. Für die Etappe 5 haben Sie in Türnitz zwei Wahlmöglichkeiten. Entweder wandern Sie auf der 33 Kilometer langen traditionellen Pilgerstrecke über die heiligen Berge Annaberg, Joachimsberg und Josefsberg, oder Sie wählen die als Etappe 6 beschriebene Tour durch die Falkenschlucht und erreichen nach gesamt 31 Kilometern Mariazell.
Die traditionelle Pilgerstrecke über die heiligen Berge führt Sie zunächst auf beinahe 12 Kilometern auf der asphaltierten und verkehrsreichen Bundesstraße nach Annaberg. Verkehrsscheuen Wanderern empfehlen wir, entweder auf dieser Strecke auf den Bus auszuweichen oder die in Etappe 6 gezeigte, aber unmarkierte Variante über die Falkenschlucht und die Ebenbaueralm nach Annaberg zu wählen. Alle Pilger, die damit auf eine geplante Wegstrecke von 33 oder mehr Kilometern kommen würden, sollten eine Übernachtung in Mitterbach vorsehen und dann am nächsten Morgen frisch und ausgeruht die letzten zwei Wanderstunden nach Mariazell geniessen.
Im Buch ist der Wiener Wallfahrerweg ab der Etappe 7 beschrieben, und der Wanderer startet entweder am Rande von Wien, in Rodaun, oder in der angrenzenden Gemeinde Perchtoldsdorf, und gelangt nach 15 Kilometern – wie bei der Via Sacra – nach Heiligenkreuz. Auch den Wanderern des Wiener Wallfahrerweges raten wir, für das Nachtquartier die umliegenden Orte in Betracht zu ziehen. Sportliche Personen mit mehr Kräften und Kondition könnten auch die 10 Kilometer bis zur Peilsteinhütte oder sogar darüber hinaus einplanen.
Die hier beschriebene Etappe 8 verläuft zunächst von Heiligenkreuz bis ins 8,5 Kilometer entfernte Holzschlag. Hier gabelt sich die offizielle Markierung des Wiener Wallfahrerweges: auf einem Ast wandert der Pilger auf derselben Strecke wie die Via Sacra nach Kaumberg, bei der Araburg verläßt er die Markierung der Via Sacra und steigt am Wiener Wallfahrerweg auf das Kieneck. Diese Wegvariante ist im Buch bei der Via Sacra, Etappen 2 und 3 beschrieben. Wanderer, die den anderen Ast bevorzugen, wandern zunächst von Holzschlag weitere 140 Höhenmeter steil hinauf auf das Peilsteinhaus. Über Neuhaus geht es hinab ins Triestingtal nach Weißenbach und schließlich flach Richtung Furth, wo in Schromenau (Furth) nach insgesamt 26 Kilometern (von Heiligenkreuz) die Etappe endet.
Fixpunkt der Etappe 9 ist die Unterberg-Schutzhütte, die entweder über das steile Kieneck (16,5 Kilometer Weglänge, 1.000 Anstiegshöhenmeter) oder den langen Steinwandgraben (19 Kilometer Weglänge, 1020 Anstiegshöhenmeter) zu erreichen ist. Weitere 10 Kilometer führen den Wanderer auf 440 Abstiegshöhenmeter ins Tal und dann nach Rohr im Gebirge, wo eine Übernachtung anzuraten ist.
Auf der Etappe 10 gelangt der Wanderer über den Sattel der Kalten Kuchl ins Tiefental, am Ende des Tales muss der Sattel des Tettenhengstes gequert werden, um dann durch liebliche Landschaft nach St. Aegyd am Neuwalde zu gelangen, wo diese Etappe nach 21 Kilometern endet.
Die Etappe 11 führt nach Mariazell, wobei zuerst noch das Gscheid zu überwinden ist. Da die Hauptroute entlang der Unrechttraisen einen Streckenabschnitt aufweist, der bei Schlechtwetter sehr rutschig werden kann, kann man alternativ auch auf einem vollständig asphaltierten Radweg über Kernhof auf das Gscheid gelangen. Nach dem Krumbachsattel hat der Wanderer insgesamt 500 Anstiegshöhenmeter hinter sich, nun geht ein Forstweg kontinuierlich bergab und kommt schließlich am malerischen Hubertussee vorbei. Um zum Schluss nach Mariazell zu gelangen, muss die letzte Hürde, der Habertheuersattel mit 220 Anstiegshöhenmeter überwunden werden. Viele Pilger scheuen sich jedoch vor dem letzten Anstieg, und wandern lieber entlang der Walster auf der längeren Strecke, die noch dazu vollständig asphaltiert ist. Ein letzter Anstieg bleibt aber auch diesen Pilgern nicht erspart. Damit ist nun nach insgesamt 28 Kilometer (über den Habertheuersattel) die Basilika von Mariazell erreicht, und einem Belohnungstag in Mariazell steht nichts mehr im Wege.
Der gesamte Weg ist in der Richtung von Wien nach Mariazell mit gelben Wegweisern versehen, die das Via Sacra-Bildlogo tragen. Zusätzlich ist ein Schriftzug angebracht, der entweder mit Via Sacra oder Wiener Wallfahrerweg beschriftet ist. Achten Sie bitte auf die unterschiedliche Markierung der Via Sacra-Rundwanderwege, die ebenso das Logo aufweisen, aber zusätzlich mit Rundwanderweg beschriftet sind. Diese Wege sind kurze Rundtouren, führen aber zumeist nicht Richtung Mariazell!
Die Wege auf der Via Sacra und dem Wiener Wallfahrerweg sind meist gut zu begehen und nie ausgesetzt, einzelne Abschnitte können aber etwas verwachsen sein. Kürzere Steilstücke kommen im Auf- und Abstieg immer wieder vor. Bei Nässe können einzelne Passagen etwas schwieriger werden, darauf wird im Text aber gesondert verwiesen. Auf beiden Wegen gibt es Teilstücke und Varianten, die auf Asphalt verlaufen, vor allem entlang von autofreien Radwegen. Diese eignen sich bei Nässe besser zum Gehen, sind aber anstrengender.
Reisboekwinkel de Zwerver
Oude Kijk in ’t Jatstraat 43 - 45
9712 EC Groningen
T: 050 - 3 12 69 50
E: info@dezwerver.nl
Twitter:
twitter.com/dezwerver
Facebook:
facebook.com/reisboekwinkeldezwerver
Openingstijden
Maandag 13:00 - 18:00
Dinsdag 10:00 - 18:00
Woensdag 10:00 - 18:00
Donderdag 10:00 - 21:00
Vrijdag 10:00 - 18:00
Zaterdag 10:00 - 17:00
Bankgegevens
Bank: 29.68.41.838
IBAN: NL53FRBK0296841838
BIC: FRBKNL2L
Kamer van Koophandel
KvK: 02039426
BTW-Nummer
NL 1752.01.006B01
Geef je nu op voor onze nieuwsbrief en maak kans op een Lonely Planet Reisgids naar keuze te winnen!
Onder elke 100 aanmeldingen verloten wij een Lonely Planet Reisgids naar keuze!
Je ontvangt de nieuwsbrief 1x per maand en blijft dan helemaal op de hoogte van nieuwe reisgidsen en landkaarten.
Bekijk hier onze laatste nieuwsbrief:
> Nieuwsbrief mei 2012