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Reisgids over Odessa, een belangrijke havenstad aan de Zwarte Zee. Veel illustraties.
Leseproben:
Odessa - sinnenfreudige und weltoffene Hafenstadt
Odessas Internationalität und Lebensfreude sind legendär. Schon bei der Einfahrt in die Stadt zeigt sich das weltoffene, multikulturelle Flair. Faszinierende Gebäude internationaler Baumeister und Architekten säumen die Straßen. Eine bunte Mischung von Menschen aus über einhundert Nationalitäten bevölkern die Bürgersteige. Schöne Frauen, die bereits tagsüber wie für eine Abendveranstaltung herausgeputzt sind, balancieren auf ihren Stöckelschuhen durch die Stadt. Alltag und Theater, Realität und Illusion vermischen sich in Odessa auf wunderbare Art und Weise. Die Odessiten pflegen ihr Ambiente aus Überzeugung und mit viel Humor. Eine Stadt, die man gesehen haben muss. Dieser praktische, handliche und einzigartige Reiseführer ist Ihr unentbehrlicher Begleiter bei der lohnenden Reise in die sinnliche Metropole am Schwarzen Meer.
Odessa am Nabel der Welt
Mit ihren etwas mehr als zweihundert Jahren und über einer Million Einwohnern ist Odessa eine verhältnismäßig junge und von ihrer Größe her überschaubare Stadt. Ein Hüpfer sozusagen unter den Großen wie Moskau und St. Petersburg. Sie war nicht die „Erste” im russischen Reich, aber auch nicht die „Letzte”. Mit diesem häufig gebrauchten Ausspruch versuchte man stets und bis heute den Rang der Stadt Odessa zu beschreiben. Menschen aus über hundert Nationalitäten leben in der Stadt und prägen täglich ihre Sonderrolle neu. Man fühlt sich in Odessa sozusagen am Nabel der Welt. Und ob Weltstadt, Dorf, Planet oder Zentrum des Universums, wie manche meinen, Odessa ist und bleibt einzigartig, bezaubernd und unverwechselbar.
Geschichtsträchtig ist die Stadt allemal. Dem russischen Regisseur Sergej Eisenstein hat sie als Kulisse für seinen berühmten Film „Panzerkreuzer Potjomkin” gedient. Der legendäre Matrosenaufstand spielte sich auf den 192 Stufen der Potjomkin’schen Treppe ab. Ja und dann ist da noch die weltberühmte Oper, die von den österreichischen Architekten Fellner und Helmer entworfen wurde. Gründe gibt es also genug, der Stadt einen Besuch abzustatten. Zumal man seit der sogenannten orange Revolution (2006) die Ukraine mühelos ohne Visum besuchen kann.
Odessas Humor
So richtig ernst genommen wird in Odessa eigentlich nichts. Unterschwellig schimmert bei nahezu jeder Unterhaltung eine Portion Humor durch, der bis zur bitteren Ironie reichen kann. ...
„Was ist das eigentlich, der typisch odessitische Humor?”, werden Sie vielleicht fragen? „Odessa und seinen Humor versteht man nur, wenn man dort lebt”, werden Sie von Einheimischen auf diese Frage zur Antwort bekommen. Denn Humor ist in diesem Fall nicht nur die Fähigkeit, Witze zu erzählen, sondern im täglichen Leben an der richtigen Stelle passend zu kontern...
Zwei Männer verlassen einen Club. An der Garderobe erhalten sie ihre Mäntel. Der eine gibt ein großzügiges Trinkgeld, worauf der andere fragt: „Bist du verrückt, so viel Trinkgeld zu geben? Machst du das immer so?“ Der erste antwortet: „Normalerweise nicht, aber schau mal, welchen Mantel er mir gegeben hat!“
Unentbehrlicher Begleiter für die individuelle Reise nach Odessa!
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